Ulla Wobst' verschobene Realitäten Teil der Chianciano Biennale 2013 im Herzen der Toskana

                        By Victoria Ludwig

 

Das Zitat von Viginia Woolf – ein Vorbild von Ulla Wobst -  „das Leben ist ein leuchtender Schein, eine halb- transparente Hülle, die uns von Anfang an umgibt“ verrät über die Philosophie, die sich hinter

 

Wobst’ Kunst versteckt. Ulla Wobst’ Definition von Realität besagt, dass diese nicht nur aus den vorliegenden Fakten bestünde, welche der Mensch direkt wahrnehme, sondern auch aus dem Überirdischen, welches über die Grenzen des Tatsächlichen hinausginge.

 

„Entsprechend diesem Motto, die unendliche Vielfalt von Realität zu zeigen, bewegen sich meine Bilder zwischen formal/traditioneller- und psychedelischer Kunst. Hierbei verwende ich ein Archiv aus literarischen Bezügen, Traumprojektionen und Erinnerungen. Auch greife ich zu auf abstrakte, surreale und symbolische Elemente.“, Ulla Wobst.

 

Die Liebe, der Tod, oder das Leben sind Elemente, über die Kunstlieber in Wobst’ Kunst diskutieren.  Neben Motiven wie fremde Kulturen und Literatur, befasst sich Ulla Wobst mit den rätselhaften Zügen des Menschen. Das Interesse an dem Schleierhaften verleiht Wobst’ Werken etwas Einzigartiges, welches Experten weltweit auf ihre Kunst aufmerksam gemacht hat.

 

Ihre figurative Kunst mit integrierten Abstrakten Elementen weckte das Interesse von Kunst Liebhabern der ganzen Welt. Ausstellungen in China, Schweiz, USA, Italien, Berlin, Spanien, Mexiko, England, Amsterdam und viele mehr waren ein großer Erfolg. Neben vielen anderen Highlights, war sie nicht nur Teil des Chianciano Internation Art Award in Italien sondern auch der London Biennale in 2013.

 

Ulla Wobst, eine Künstlerin die ihr Talent nicht nur in der Kunst beweist, sondern auch im privaten Umfeld eine außergewöhnliche Persönlichkeit ist, ist glücklich verheiratet mit zwei Kindern. Immer mit Herz und Seele dabei, beobachtet sie im Rahmen einer Ausstellung in Brüssel einen französischen Studenten einer Film- und Kunsthochschule in Paris, der an jedem Ausstellungstag in die Galerie kam um ihr Bild „Grenzgänger“  zu sehen. Ulla Wobst, der klar war, dass sich der Student das Bild nie leisten könne aber von seiner Passion überwältigt war, fragte ihn am letzten Tag der Ausstellung nach seinen Kontaktdaten um ihm einen Druck des Bildes als Geschenk zukommen zu lassen. Überrascht und dankbar gab er ihr die gewünschten Daten. Eine kurze Schilderung, die das liebenswerte Wesen der Künstlerin beschreiben soll, welches sich hinter ihrer besonderen Kunst verbirgt.

 

Top Links: Song of a broken Doll, 2013, Öl auf Leinwand

Top Rechts: Orpheus and Eurydike fooling fortune, Öl auf Leinwand

Unten Links: No moon tonight, Öl auf Leinwand

Unten Rechts: Verwunschen/Spellbound, Öl auf Leinwand